Bioabfall
Inhaltsverzeichnis
Organische Abfälle sind zu schade um sie als Restabfall zu entsorgen. Mit
Hilfe der braunen Biotonne können Sie die täglich anfallenden organischen
Abfälle aus Küche und Garten sammeln und der Kompostierung zuführen.
Zu den organischen Abfällen für die Biotonne gehören z. B.:
- Gemüse- und Obstabfälle
- Kaffee- und Teesatz
- Eierschalen
- nur Kleinmengen an Federn, Haaren
- Blumen und Topfpflanzen
- (ohne Topf) Blumen, Stauden
- Wild- und Unkräuter
- Baum- und Strauchschnitt Rasenschnitt, Laub
- Heu, Stroh
- Holz- und Sägespäne (unbehandelt)
Die Abholung der braunen Biotonne erfolgt alle 14 Tage.
Bei Zweifel an der Zuordnung, rufen Sie die Abfallberatung von Mo - Fr 7 - 15.30 Uhr
02622 / 373 - 666 an
Eigenkompostierung
.
Ast- und Strauchschnitt können jederzeit in den Container bei der Wertstoffsammelstelle
gegeben werden.
Viele kennen den Ärger. Die Müllabfuhr war da, aber die braune Biotonne ist
noch voll oder teilweise gefüllt, im Sommer riecht es gelegentlich oder Maden
bevölkern die Tonne.
Deshalb hier einige Tipps zur Biotonne
Zur Winterzeit kann es vorkommen, dass der Abfall in der Tonne fest friert.
Wenn die Bioabfälle in der Biotonne angefroren sind, kann die Tonne nicht oder
nur teilweise geleert werden. Dem Abfuhrunternehmen bzw. deren Mitarbeitern kann
nicht zugemutet werden, die Abfälle aufzulockern oder Anhaftungen zu lösen. Wenn
die kälteren Tage bevorstehen, sollten deshalb beim Befüllen der Biotonnen
bereits im Vorfeld einige Hinweise beachtet werden, damit die
Bioabfallentsorgung dann reibungsloser von statten geht.
- Feuchte Bioabfälle antrocknen lassen oder in Zeitungspapier einschlagen,
um ggf. Feuchtigkeit aufzusaugen (kein Farb-/Hochglanzpapier).
- Wer einen Balkon oder Garten besitzt, kann den Biomüll, bevor er in die
Tonne gegeben wird, für zirka eine Stunde rausstellen. Solch abgekühlter oder
angefrorener Bioabfall friert in der Tonne weniger fest, da es keine
Verdunstung mehr geben kann.
- Den Boden der Biotonne mit einigen Lagen geknülltem Zeitungspapier
ausstatten. Die Biotonne ist aber nicht für die Altpapierentsorgung
vorgesehen.
- Kurz vor Entleerung der Biotonne mit einem Spaten durch seitliches
Herunterfahren an den Innenwänden der Tonne die Bioabfälle lösen. Vorsicht,
bei starkem Frost wird der Kunststoff spröde und die Tonne kann dabei
beschädigt werden.
- Bitte nicht in geschlossene Räume oder Garagen stellen, dort kann es auf
Grund mangelnden Luftwechsels zur Ansammlung von Pilzsporen kommen.
- Wenn Abfälle in der Tonne festfrieren, besteht kein Anspruch auf
nachträgliche Entsorgung der Abfälle.
- Feuchte Bioabfälle antrocknen lassen und in Zeitungspapier einschlagen, um
ggf. Feuchtigkeit aufzusaugen (kein Farb-/Hochglanzpapier).
- Grasschnitt wenn möglich antrocknen lassen
- Die Aufstellung der Tonne im Schatten verhindert ein Aufheizen der
Abfälle. Bitte nicht in geschlossene Räume oder Garagen stellen dort kann es
auf Grund mangelnden Luftwechsels zur Ansammlung von Pilzsporen kommen.
Durch gute Brutbedingungen schlüpfen im Sommer vermehrt Fliegenlarven (Maden)
aus. Durch die ausreichend vorhandene Nahrungsgrundlage bevölkern die Maden dann
auch gerne die Biotonnen.
Dieses lässt sich wie auch im Restabfall oder im Kompost nur mit ein wenig
Vorarbeit eindämmen.
- Feuchte Bioabfälle antrocknen lassen und in Zeitungspapier einschlagen, um
ggf. Feuchtigkeit aufzusaugen (kein Farb-/Hochglanzpapier).
- Der Deckel der Behälter muss grundsätzlich geschlossen sein, um
Schädlingen die Erschließung als Nahrungsquelle zu erschweren.
- Wenn Maden in der Biotonne ausgeschlüpft sind, hilft eine dünne Schicht
Erde (3-5 cm) um die Maden vom Behälterrand fernzuhalten
- Verschmutzte Behälter bei Bedarf reinigen/ausspülen
Durch diese Maßnahmen kann auch die Bildung von Pilzen (meist Schimmelpilze)
und unangenehmen Gerüchen in der Biotonne verringert werden.
- Die organischen Abfälle nicht in die Biotonnen pressen. Durch die
mangelnde Luftzirkulation kommt es zu Faulprozessen, deshalb riechen die
Tonnen. Eventuell durch Reisig oder kleine Äste auflockern.
- Feuchte Bioabfälle antrocknen lassen und in Zeitungspapier einschlagen, um
ggf. Feuchtigkeit aufzusaugen (kein Farb-/Hochglanzpapier).
- Verschmutzte Behälter bei Bedarf reinigen/ausspülen
Die Aufstellung am Straßenrand gehört zum ortsüblichen Straßenbild. Der
Abfallbehälter wird ordnungsgemäß (am Fahrbahnrand o.ä.) aufgestellt und nach
der Entleerung unverzüglich (ohne schuldhaftes Verzögern) wieder zurückgestellt.
Kann der Behälter z.B. durch zeitweilige Abwesenheit (Arbeit, Einkauf) nicht
zurückgestellt werden und weht auf die Straße, so trifft die Schuld denjenigen,
der den Behälter anfährt.
Gleiches gilt auch, wenn z.B. ein Fahrradfahrer oder Fußgänger gegen die auf
dem Fußweg/Radweg abgestellten Abfallbehälter stoßen. In der Dunkelheit muss
auch auf andere unbeleuchtete Gegenstände oder Bauten auf dem Fußweg geachtet
werden (Verteilerkästen, Verkehrsschilder, abgestellte Fahrzeuge, Fahrräder
usw.).
Besonders bei Sturm ist die Gefahr, dass Äste oder andere Gegenstände auf der
Straße liegen hoch. Vom Nutzer der Straßen und Gehwege wird hier generell eine
eigene Sorgfaltspflicht verlangt
Der Besitzer der Tonne wird nur zur Verantwortung gezogen, wenn die Tonne
falsch aufgestellt wird oder es versäumt wird den Behälter ans Haus zu holen.
Bei längerer Abwesenheit z.B. ganze Tage, Urlaub etc. sollte eine Person mit der
Rückholung beauftragt werden. Es bietet sich in den meisten Fällen auch an, die
Abfallbehälter nebeneinander aufzustellen.
Bei Unstimmigkeiten über den Aufstellort sollte das Gespräch mit dem
Gemeindeamt gesucht werden, im Zweifelsfall entscheidet der Bürgermeister über
den Aufstellort.
- die organischen Abfälle sollten auf keinen Fall in die Biotonnen gepresst
werden. Die gepressten Bioabfälle fallen beim Schüttvorgang meist nicht oder
nur teilweise heraus.
Die Biotonne ist nach übereinstimmendem Urteil von Medizinern und Fachleuten
des Gesundheitsministeriums für den gesunden Menschen unbedenklich. Menschen mit
Immunschwächen, frisch operierte Patienten oder bestimmte Allergiker müssen im
täglichen Alltag auf viele Dinge aufpassen, so auch bei Nutzung der
Biotonne.
Tipp
Handeln Sie richtig:
Kompostierbare Abfälle aus Küche und Garten gehören nicht zum Restmüll!
Trennen Sie die anfallenden organischen Abfälle richtig, damit sie sinnvoll
verwertet werden!
- Bei Nutzung der Biotonne dürfen keine Fremdstoffe, wie z. B.
Plastikbeutel, Windeln, Blumentöpfe, Glas und Metall in den gesammelten
Bioabfall gelangen!
- Kompost ist ein wertvoller Dünger und Bodenverbesserer! Fertigen Kompost
erhalten Sie u.a. beim Kompostwerk auf dem Gelände des
Abfallwirtschaftszentrums Wiefels!
- Einige kompostierbare Abfälle eignen sich gut für die Eigenkompostierung,
wie z. B. Blumen, Stauden, bestimmte Laubarten, Baum- und Strauchschnitt,
Obstreste, Eierschalen, etc. Durch Anlage eines Komposthaufens im eigenen
Garten und Kompostierung nach bestimmten Regeln kann nach ca. 1 Jahr der
fertige Kompost im Garten verwertet werden.